Miro und Videocasts

Seit kurzem gibt es eine stark überarbeitete Version des Videocast-Clients Miro (2.0). Er ist für Linux, Windows und Mac OSX verfügbar und ermöglicht das Abonnieren und Anschauen von Audio- und Videocasts, ähnlich einem RSS-Reader.
Es ist außerdem ein Verzeichnis integriert, das tausende Feeds enthält und sich komfortabel durchsuchen lässt; der Miro Guide lässt sich aber auch innerhalb eines Webbrowsers aufrufen.
Ein weiteres Feature ist das Durchsuchen von verschiedenen Videohostern (YouTube, Google Video, etc.) und Herunterladen dieser Videos.



An dieser Stelle möchte ich außerdem noch meine Lieblingsvideocasts kurz vorstellen und weiterempfehlen:

  • Elektrischer Reporter: Mario Sixtus erklärt in jeder Folge ein Thema der Netzkultur und befragt Experten dazu. (Beitrag im heute-journal über den Elektrischen Reporter)
  • Lost in Deutschland: Der Brite Brian Melican untersucht deutsche Besonderheiten und stellt dazu passende Verschwörungstheorien auf.
  • Sixtus vs. Lobo: Mario Sixtus und Sascha Lobo diskutieren streiten über Vor- und Nachteile verschiedener Technologien.
  • Chaosradio Podcast Network: Dort gibt es Videoaufnahmen von Kongressen des CCC und das Chaosradio (Express) mit Experteninterviews zu verschiedenen technologischen und gesellschaftlichen Themen.
  • Google TechTalks: Von Google organisierte technische Vorträge.
  • TED Talks: Vorträge aus verschiedenen Bereichen (Wissenschaft, Technik, Politik, Kunst, Kultur) von teilweise sehr bekannten Personen.
  • Meet the GIMP: Rolf Steinort erklärt leicht verständlich wie das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp (und manchmal auch andere Fotografie-bezogene Tools) funktioniert. Während der Sendung bearbeitet und verbessert er oft ein Digitalfoto und zeigt dabei verschiedene Techniken.

Das ist nur eine kleine Auswahl meiner abonnierten Videocasts, jedoch schaue ich diese am regelmäßigsten.

Debian 5.0 ist da

Eine neue stabile Version von Debian GNU/Linux mit dem Codenamen Lenny (Version 5.0) wurde heute veröffentlicht.
Der neue Testing-Zweig (und damit das nächste stabile Release) wird den Codenamen Squeeze (natürlich auch eine Toy Story-Figur) tragen.

Was es alles an Neuerungen gibt ist bereits ausführlich auf den unten stehenden Links beschrieben (inkl. Screenshots und Video).
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass u.a. KDE 4, Amarok 2 und OpenOffice 3 endlich vom experimental in den unstable Zweig wandern und dadurch von wesentlich mehr Nutzern getestet werden.

Links:

Alternative Nameserver von Kabel Deutschland

Die Standard-Nameserver von Kabel Deutschland liefern bei Anfragen nach nicht existierenden Domains immer die Adresse einer eigenen Suchmaschine zurück.
Das ist ziemlich nervig, vor allem weil die Firefox-Suche über die Adressleiste nicht mehr funktioniert; bei Eingabe eines Suchbegriffs und negativer DNS-Abfrage leitet Firefox normalerweise auf die (selbst einstellbare) Standardsuchmaschine um.

Eine Lösung habe ich im inoffiziellen Kabel Deutschland-Forum gefunden. Dort gibt es eine Liste an Nameservern von Kabel Deutschland, die sich "normal" verhalten und nicht auf eigene Seiten weiterleiten.

Mehr Nachrichten in TwitterFox

TwitterFox ist ein Firefox-Addon, das das Lesen und Schreiben von Nachrichten des Mikro-Blogging-Dienstes Twitter im Browser ermöglicht.

Die aktuelle Version von TwitterFox (1.7.4) holt jedoch nur die 20 neuesten Nachrichten ab und zeigt 40 an. Da ich mittlerweile auch die Einträge von einigenen Amerikanern verfolge, die häufig zu Uhrzeiten posten in denen ich schlafe, reichen die 20 Nachrichten, die beim Browserstart abgerufen werden oft nicht mehr aus. Um trotzdem alles mitlesen zu können habe ich einen kleinen Patch geschrieben, der bis zu 50 neue Einträge abholt und 70 in der Liste anzeigt (das sollte jetzt eine Weile ausreichen Eye-wink).

Wer den Patch einspielen will, lädt von der Addons-Seite die aktuelle XPI von TwitterFox herunter (Rechtsklick -> Speichern unter..., sonst will er direkt installieren), entpackt sie mit einem beliebigen Zip-Programm, wendet den Patch an und speichert wieder alles in einem Zip-Archiv mit der Endung .xpi.

Copy&Paste Befehle für Linux-User (Annahme: TwitterFox XPI und Patch liegen in /tmp):

mkdir /tmp/twitterfox
cd /tmp/twitterfox
unzip /tmp/twitterfox-1.7.4-fx.xpi
patch -p1 < /tmp/twitterfox-1.7.4_more-tweets-1.0.diff
zip -r -9 /tmp/twitterfox-new.xpi *

Zum Installieren der gepatchten Version einfach mit Firefox das lokale Verzeichnis aufrufen und auf die neue XPI klicken.

Getestet wurde der Patch mit TwitterFox 1.7.4.

Update (20.06.2009): TwitterFox 1.8 unterstützt das jetzt von sich aus.

Nützliches Helferlein #1 (ripMIME)

Falls man mal Anhänge aus Tausenden Mails extrahieren will, hilft das Tool ripMIME weiter.


Dies ist der letzte Blogeintrag im Jahr 2008 (hatte zwar ein paar mehr geplant, bin aber nicht dazu gekommen), deshalb wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009!

Inhalt abgleichen