Software

Mozillas Browsersynchronisation Weave fertiggestellt

Das Browseraddon Weave synchronisiert verschiedene Daten zwischen unterschiedlichen Browserinstanzen und wurde von Mozilla in einer stabilen Version 1.0 veröffentlicht.
Ich nutze Weave bereits seit Juli 2008 um die Browsersitzungen zwischen Desktops und Notebooks abzugleichen und kann bestätigen, dass es mittlerweile sehr stabil und zuverlässig läuft. Zu den synchronisierten Daten gehören u.a. die History, gespeicherte Passwörter, offene Tabs und Bookmarks, die verschlüsselt auf einem WebDAV-Server abgelegt werden.

Weave läuft übrigens auch auf dem gerade veröffentlichten Firefox Mobile 1.0 (Codename Fennec).

Videolänge anzeigen

Um sich die Länge eines Videos auf der Konsole anzeigen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten, u.a. mplayer, ffmpeg oder tcprobe (Teil von transcode). Allerdings können die Tools nur Informationen zu einem Video pro Aufruf anzeigen und haben keine geeignete Ausgabe, die sich mit anderen Programmen wie sort bequem verwenden lässt.

Deshalb habe ich einen kleinen Wrapper geschrieben, der die Dauer der übergebenen Videos ähnlich wie wc anzeigt und dadurch auch sortierbar macht.
Als Backend nutzt es mplayer, da es die meisten Formate unterstützt und sehr schnell ist. tcprobe ist zwar etwas schneller, kommt aber nicht mit MKV-Containern klar. Und ffmpeg war weniger als halb so schnell wie mplayer.

Falls jemand ein Tool kennt, das schneller als mplayer ist, aber ähnlich viele Formate unterstützt, bitte als Kommentar bekannt geben.

Beispiel:

$ ./movielen.sh * | sort
 0:50:08  -  film5.mov
 1:31:39  -  film3.mpg
 1:33:18  -  film6.flv
 1:40:45  -  film1.avi
 2:06:50  -  film2.mkv
 2:58:45  -  film4.mkv

Miro und Videocasts

Seit kurzem gibt es eine stark überarbeitete Version des Videocast-Clients Miro (2.0). Er ist für Linux, Windows und Mac OSX verfügbar und ermöglicht das Abonnieren und Anschauen von Audio- und Videocasts, ähnlich einem RSS-Reader.
Es ist außerdem ein Verzeichnis integriert, das tausende Feeds enthält und sich komfortabel durchsuchen lässt; der Miro Guide lässt sich aber auch innerhalb eines Webbrowsers aufrufen.
Ein weiteres Feature ist das Durchsuchen von verschiedenen Videohostern (YouTube, Google Video, etc.) und Herunterladen dieser Videos.



An dieser Stelle möchte ich außerdem noch meine Lieblingsvideocasts kurz vorstellen und weiterempfehlen:

  • Elektrischer Reporter: Mario Sixtus erklärt in jeder Folge ein Thema der Netzkultur und befragt Experten dazu. (Beitrag im heute-journal über den Elektrischen Reporter)
  • Lost in Deutschland: Der Brite Brian Melican untersucht deutsche Besonderheiten und stellt dazu passende Verschwörungstheorien auf.
  • Sixtus vs. Lobo: Mario Sixtus und Sascha Lobo diskutieren streiten über Vor- und Nachteile verschiedener Technologien.
  • Chaosradio Podcast Network: Dort gibt es Videoaufnahmen von Kongressen des CCC und das Chaosradio (Express) mit Experteninterviews zu verschiedenen technologischen und gesellschaftlichen Themen.
  • Google TechTalks: Von Google organisierte technische Vorträge.
  • TED Talks: Vorträge aus verschiedenen Bereichen (Wissenschaft, Technik, Politik, Kunst, Kultur) von teilweise sehr bekannten Personen.
  • Meet the GIMP: Rolf Steinort erklärt leicht verständlich wie das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp (und manchmal auch andere Fotografie-bezogene Tools) funktioniert. Während der Sendung bearbeitet und verbessert er oft ein Digitalfoto und zeigt dabei verschiedene Techniken.

Das ist nur eine kleine Auswahl meiner abonnierten Videocasts, jedoch schaue ich diese am regelmäßigsten.

Debian 5.0 ist da

Eine neue stabile Version von Debian GNU/Linux mit dem Codenamen Lenny (Version 5.0) wurde heute veröffentlicht.
Der neue Testing-Zweig (und damit das nächste stabile Release) wird den Codenamen Squeeze (natürlich auch eine Toy Story-Figur) tragen.

Was es alles an Neuerungen gibt ist bereits ausführlich auf den unten stehenden Links beschrieben (inkl. Screenshots und Video).
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass u.a. KDE 4, Amarok 2 und OpenOffice 3 endlich vom experimental in den unstable Zweig wandern und dadurch von wesentlich mehr Nutzern getestet werden.

Links:

Nützliches Helferlein #1 (ripMIME)

Falls man mal Anhänge aus Tausenden Mails extrahieren will, hilft das Tool ripMIME weiter.


Dies ist der letzte Blogeintrag im Jahr 2008 (hatte zwar ein paar mehr geplant, bin aber nicht dazu gekommen), deshalb wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009!

Inhalt abgleichen