Falls man mal Anhänge aus Tausenden Mails extrahieren will, hilft das Tool ripMIME weiter.
Dies ist der letzte Blogeintrag im Jahr 2008 (hatte zwar ein paar mehr geplant, bin aber nicht dazu gekommen), deshalb wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009!
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Wie ich eben bei heise gelesen habe, ist eine gedruckte Version der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia erschienen. Die Ausgabe enthält auf knapp 1.000 Seiten ca. 20.000 Stichwortartikel und ist ab sofort für 19,95 Euro erhältlich.
Dazu wurden nach redaktioneller Kontrolle die Einleitungen der am häufigsten aufgerufenen Artikel übernommen.
Gemäß den Bestimmungen der GFDL werden die 90.000 Autoren am Ende des Buches genannt und die (ggf. veränderten) Texte stehen online zur Verfügung. Zusätzlich spendet der Wissen Media Verlag pro verkaufter Ausgabe einen Euro an den Wikimedia Deutschland e.V..
Ich habe mir gerade ein Exemplar bestellt und freue mich darauf die Wikipedia auch einmal offline durchstöbern zu können.
Weitere Informationen:
Dass es auch gute freie Musik gibt, beweist die Musik-Plattform Jamendo.
Dort ist es möglich kostenlos (und legal!) Musikstücke von eher unbekannten Künstlern herunterzuladen bzw. sich streamen zu lassen. Da das Angebot mittlerweile riesig ist, sollte für jeden Geschmack etwas passendes dabei sein. Die Musik lässt sich dabei durch verschiedene Tags (wie z.B. Genre) herausfiltern oder man schaut einfach mal nach, was zur Zeit unter anderen Benutzern beliebt ist.
In den letzten paar Tagen habe ich dort auch schon mehrere Alben gefunden, die mir wirklich gut gefallen.
Demnächst baue ich evtl. mal einen Player mit meiner Lieblingsmusik von dort in die Website ein.
Avidemux ist ein freies und plattformunabhängiges Videoschnittprogramm (läuft unter Linux, Mac OSX und Windows).
Ich habe es gestern zum ersten Mal richtig verwendet um meine TV-Aufnahmen von OnlineTvRecorder.com zu verbessern. Es ist intuitiv bedienbar, auch wenn man kein Experte in Videobearbeitung ist (so wie ich), sodass man sehr schnell zu Ergebnissen kommt.
Unterstützt werden alle gängigen Codecs und Containerformate, da u.a. auf die Fähigkeiten von FFmpeg zurückgegriffen wird, sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben.
Nach dem reinen Entfernen von Werbung und überflüssigen Aufnahmepuffern an Anfang und Ende wurde die Dateigröße der Aufnahme von Star Wars Episode V - Das Imperium schlägt zurück von 1006 MB auf 450 MB verringert (ohne Umcodierung!)
Avidemux hat außerdem noch sehr nützliche Filter (u.a. vom Mplayer-Projekt übernommen), mit denen es z.B. möglich ist, das Senderlogo oder die schwarzen Balken zu entfernen. Das Anwenden dieser Filter ist übrigens auch sehr einfach: man wählt in einer nach Kategorie sortierten Liste den gewünschten Filter (der mit einer kleinen Beschreibung versehen ist) aus; über einen Konfigurationsdialog nimmt man weitere Einstellungen wie z.B. die Position und Größe des Senderlogos vor (wobei man sich an einem Kästchen im Vorschaubild orientieren kann).
Am Ende der Bearbeitung wählt man noch den gewünschten Video- und Audio-Codec aus und muss nur noch abspeichern, um mit dem Neucodieren zu beginnen (einfaches Rausschneiden von Bildern/Szenen erfordert kein neues Codieren und geht sehr zügig; beim Anwenden von Filtern dagegen ist das nicht vermeidbar). Nach ca. 1,5 Stunden Umcodierung hatte ich endlich das Endergebnis: einen Film ohne Werbeunterbrechnung und ohne störendes Senderlogo (das überraschend gut herausgerechnet wurde) mit gerade mal 371 MB am Ende (obwohl die Qualität gleich geblieben ist).
Was mir an Features noch fehlt, wäre eine automatische Werbeerkennung (z.B. über den Wechsel vom 16:9 ins 4:3 Format).
Es gibt allerdings auch Funktionen die ich noch nicht getestet habe, aber auch sehr nützlich sind: Berechnung der resultierenden Dateigröße vor dem Codieren; automatische Reduzierung der Qualität oder Aufteilen auf mehrere Dateien bis eine bestimmte Größe erreicht wird (CDs, DVDs, ...); Umwandeln ins (S)VCD oder DVD-Format.
In Zukunft werde ich Avidemux auf jeden Fall noch öfter benutzen.
Siehe auch: Wikipedia über Avidemux
Vor kurzem bin ich im Internet Archive auf eine Dokumentation gestoßen, die ich vor Jahren mal gesehen habe: Codename: Linux.
Darin geht es um die Entstehungsgeschichte von Linux und das GNU-Projekt.
Eine weitere Dokumentation mit ähnlichen Inhalten (allerdings nur in Englisch verfügbar) ist Revolution OS.
Beide Filme enthalten zahlreiche Interviews mit bekannten Linux-Entwicklern und den Initiatoren der OpenSource-Bewegung (u.a. Linus Torvalds, Richard Stallman, Eric S. Raymond) und geben einen interessanten Einblick in die Anfänge von GNU und Linux.
Apropos Richard Stallman... Hier gibt es ein Video in dem er den Free Software Song singt. 