Um sich die Länge eines Videos auf der Konsole anzeigen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten, u.a. mplayer, ffmpeg oder tcprobe (Teil von transcode). Allerdings können die Tools nur Informationen zu einem Video pro Aufruf anzeigen und haben keine geeignete Ausgabe, die sich mit anderen Programmen wie sort bequem verwenden lässt.
Deshalb habe ich einen kleinen Wrapper geschrieben, der die Dauer der übergebenen Videos ähnlich wie wc anzeigt und dadurch auch sortierbar macht.
Als Backend nutzt es mplayer, da es die meisten Formate unterstützt und sehr schnell ist. tcprobe ist zwar etwas schneller, kommt aber nicht mit MKV-Containern klar. Und ffmpeg war weniger als halb so schnell wie mplayer.
Falls jemand ein Tool kennt, das schneller als mplayer ist, aber ähnlich viele Formate unterstützt, bitte als Kommentar bekannt geben.
Beispiel:
$ ./movielen.sh * | sort 0:50:08 - film5.mov 1:31:39 - film3.mpg 1:33:18 - film6.flv 1:40:45 - film1.avi 2:06:50 - film2.mkv 2:58:45 - film4.mkv
Bei Reddit gibt es seit vorgestern eine Abstimmung über die besten Filme 2009. Den vorderen Plätzen kann ich zustimmen, wenn auch in anderer Reihenfolge.
Mein persönliches Filmhighlight dieses Jahr war Star Trek, auf den ich schon ein paar Jahre gewartet habe. Meine Erwartungen hat er mehr als erfüllt: eine Story wie man sie von Star Trek gewohnt ist; eine wirklich tolle neue Crew; fantastische visuelle Effekte. Nur der inhaltliche Neustart mit komplett neuer Zeitlinie hat mir nicht ganz so gut gefallen, das alte Star Trek-Universum verliert dadurch ein wenig an Bedeutung.
Aber da der Film auch beim restlichen Publikum gut ankam und sehr erfolgreich war, sind weitere Fortsetzungen (vielleicht sogar eine neue Serie?) auf hoffentlich demselben Niveau nicht unwahrscheinlich.
Zu den weiteren Top-Filmen von diesem Jahr gehören: District 9, die dokumentationsartige Darstellung des Zusammenlebens zwischen Menschen und Außerirdischen; Inglourious Basterds, Tarantinos Nazi-Komödie; Watchmen, ein düsterer Superheldenfilm, bei dem Gut und Böse nicht mehr so klar getrennt werden können; Moon, ein ruhiger Science-Fiction Film mit einigen Parallelen zu 2001: Odyssee im Weltraum.
Außerdem hat dieses Jahr ja langsam der Durchbruch von 3D-Filmen begonnen. Besonders zu erwähnen sind hier der Stop-Motion-Film Coraline, eine sehr schöne Fantasygeschichte mit Ähnlichkeiten zu Alice im Wunderland, und Avatar, eine beeindruckende Demonstration aktueller Filmtechnik.
Ich verstehe nur nicht ganz, wieso Oben überall so hoch bewertet wird (aktuell Platz 69 der IMDb Top-Liste). Die Story ist zwar ganz nett und teilweise lustig ("SQUIRREL!"), aber meiner Meinung nach auch etwas zu kitschig (fliegendes Haus; sprechende Hunde). Da hatte Pixar schon wesentlich bessere Filme (WALL·E). Vielleicht hat er mich nicht so beeindruckt weil ich ihn nicht in 3D gesehen habe.
Eine sehr beeindruckende Dokumentation von diesem Jahr ist Home. Der Film zeigt aus der Vogelperspektive wie wunderschön unsere Erde eigentlich ist, aber auch wie die Menschheit deren langsame Zerstörung fördert. Er kann auf YouTube in HD angesehen werden und darf explizit weitergegeben und aufgerührt werden.
Ein ziemlich cooles Mashup der in diesem Jahr veröffentlichten Kinofilme (US Start) gibt es auf YouTube.
Meinen Lesern wünsche ich hiermit ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2010.
Update: Filmstarts hat mittlerweile eine Vorschau auf die Kinohighlights 2010, eine Flop/Top-Liste von 2009, sowie die besten Filme der Dekade veröffentlicht.
Endlich gibt es einen festen Termin, wann der neue Star Trek Film in die Kinos kommen soll.
In Deutschland ist das der 07.05.2009, ein Tag nach meinem Geburtstag
. Ich freu mich jetzt schon darauf!
Quelle (mit weiteren Terminen für andere Länder): SF-Radio.net
Vor kurzem bin ich im Internet Archive auf eine Dokumentation gestoßen, die ich vor Jahren mal gesehen habe: Codename: Linux.
Darin geht es um die Entstehungsgeschichte von Linux und das GNU-Projekt.
Eine weitere Dokumentation mit ähnlichen Inhalten (allerdings nur in Englisch verfügbar) ist Revolution OS.
Beide Filme enthalten zahlreiche Interviews mit bekannten Linux-Entwicklern und den Initiatoren der OpenSource-Bewegung (u.a. Linus Torvalds, Richard Stallman, Eric S. Raymond) und geben einen interessanten Einblick in die Anfänge von GNU und Linux.
Apropos Richard Stallman... Hier gibt es ein Video in dem er den Free Software Song singt. 

Wie Paramount meldet, soll Star Trek XI an Weihnachten 2008 in die (amerikanischen) Kinos kommen. Wie der neue Film genau heißen wird ist noch nicht bekannt.
Produzent und Regisseur wird J. J. Abrams, der u.a bei Mission: Impossible 3 Regie geführt und auch beim Drehbuch der Erfolgsserie Lost mitgewirkt hat.
Obwohl dieser Film mit einer neuen Crew ausgestattet sein wird, freue ich mich jetzt schon auf das Erscheinen.
Langsam wurde es wirklich mal wieder Zeit für einen neuen Star Trek Film! 
(gefunden bei SF-Radio.net)