ASUS EeePC

Seit fast 3 Wochen habe ich jetzt den ASUS EeePC, ein superportables Subnotebook mit 7" Display und einem Gewicht von unter einem Kilogramm.

Die 3 E stehen hierbei für Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play (einfach lernen, einfach arbeiten, einfach spielen). ASUS hat sich viel Mühe gegeben, eine möglichst einfach zu bedienende Oberfläche zu entwerfen. In verschiedenen Kategorien (Internet, Arbeiten, Lernen, Spielen, Einstellungen, Favoriten) werden große Icons mit aussagekräftigen Bezeichnungen angezeigt (Web, E-Mail, Dokumente, etc.), anstatt wie üblich den Namen der Anwendung anzugeben (was vielen Anfängern oft nichts sagt). Als Basis wird die Linux-Distribution Xandros verwendet (die wiederum auf Debian basiert), die auch großen Wert auf einfache Bedienbarkeit legt und das Erscheinungsbild der Oberfläche und manchen Programmen (z.B. dem Dateimanager) dem von Windows angepasst hat.

Da der EeePC auch als Einstiegscomputer (z.B. für Kinder) geeignet ist, wurde auch darauf geachtet ihn nicht zu teuer zu machen. Die erste in Deutschland erhältliche Version wird zum Preis von 299 Euro angeboten, was vor allem durch die Auswahl älterer und günstigerer Hardwarekomponenten ermöglicht wird. Ausgestattet ist er unter anderem mit einem Intel Celeron-M Prozessor mit 900 MHz, 512 MB Arbeitsspeicher und einer 4 GB "großen" Solid State Disk. Diese haben eine wesentlich geringere Zugriffszeit, einen niedrigeren Stromverbrauch und sind robuster als normale Festplatten und sind daher optimal für den mobilen Einsatz geeignet (mit dem Nachteil des wesentlich geringeren Speicherplatzes). Bei Speichermangel kann man jedoch auf externe Festplatten (3 USB Schnittstellen vorhanden), USB-Sticks oder MMC/SD(HC) Karten zurückgreifen.
Das 7" LCD hat eine Auflösung von 800×480 Pixeln (Widescreen), es lässt sich jedoch ein externer Monitor mit einer Auflösung bis zu 1600×1280 Pixeln anschließen.
Ansonsten sind noch ein Ethernet-Anschluss (10/100 MBit), eine WLAN Karte (IEEE 802.11g, bis zu 54 MBit), eine 0,3 Megapixel Webcam und ein Mikrofon (sowie Mikrofon- und Lautsprecher Ein-/Ausgang) vorhanden.

An Software ist bereits das wichtigste für mobiles Arbeiten vorinstalliert: OpenOffice, Firefox, Thunderbird, ein Instant Messenger (Pidgin) und ein PDF-Reader (natürlich ist noch viel mehr drauf und weitere Software lässt sich bequem über die Paketverwaltung nachinstallieren). OpenOffice wird allerdings nur in Version 2.0 mitgeliefert, weshalb ich das auf 2.3 geupgradet und eine Beta-Version von Firefox3 installiert habe.
Die neue Firefox Version ist besser für kleine Displays geeignet, da eine verbesserte Zoom-Funktion implementiert wurde. Während bei der alten Version lediglich die Schriftgröße änderbar war, ist es nun möglich das gesamte Layout inklusive Bildern und eingebetteten Inhalten wie Flashvideos zu vergrößern/verkleinern. Im Vollbildmodus kann man so auch auf dem EeePC noch ganz gut surfen.

Haupteinsatzgebiet meines EeePC ist die Uni und löst dort damit mein altes Fujitsu-Siemens Notebook ab. Zum Recherchieren im Internet , Bearbeiten von Übungsaufgaben oder Verfolgen von Vorlesungsskripten (oder Frozen Bubble spielen Eye-wink) ist der EeePC optimal geeignet (der Akku hält auch relativ lange durch; hab jedoch noch nicht genau die Laufzeit gemessen).

Als nächstes lege ich mir noch eine 16 GB SDHC Karte zu um etwas mehr an Software und anderen Daten drauf haben zu können.

Und hier sind noch ein paar Bilder vom EeePC:

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